Strippers vs. Zombies Stream Deutsch

Strippers vs. Zombies
Es beginnt, wie das Grauen immer anfängt: Die Experimente eines genialverrückten Wissenschaftlers geraten außer Kontrolle. Anstatt der Menschheit zu helfen, erschafft Dr. Stewart eine Legion von Fleisch fressenden Zombies, die nach Blut gieren und über die Stadt herfallen. Die Polizei ist machtlos, alle Hoffnung scheint verloren. Doch nicht ganz, denn eine Gruppe von Stripperinnen stellt sich den Zombies entgegen. Sie verschanzen sich in ihrem Stripclub und bieten den Menschenfressern Paroli. Die Zeit der Lapdances ist vorbei, die längste Nacht hat begonnen. Hier wird gekämpft: Stripperinnen vs. Zombies.

Reviews

Kalla Malla
Auf der Suche nach einem Wundermittel gegen Krebs entwickelte ein übereifriger Wissenschaftler einen Stoff, der tatsächlich in der Lage war, dieser Krankheit für immer den Garaus zu machen. Unglücklicherweise treten bei der Einnahme des Stoffes einige beunruhigende Nebenerscheinungen auf, wie alsbald am lebenden Objekt festzustellen ist. Ein Junkie vermengt das Zeug eines Tages unwissend mit Crack und bringt es unter die Leute, woraufhin es an die Prostituierten des selbstverliebten Zuhälters Johnny 'BackHand' Vegas (Anthony Headen) gerät. Diese verwandeln sich nach der Einnahme in mordlüsterne Zombies und tragen rasch zu einer Verbreitung der Epidemie bei. Die Einzigen, die das drohende Unheil jetzt noch verhindern können, sind die scharfen Tänzerinnen eines örtlichen Stripclubs, die den Untoten kurz darauf mit aller Entschlossenheit entgegentreten... Zugegeben, sonderlich einfallsreich oder von markanten Innovationen geprägt war das Genre des Horrorfilms, im Speziellen des Zombiefilms, in seiner langen Laufbahn noch nie. Stilrichtungen kamen ebenso, wie sie wieder verschwanden, nur um dem nächstbesten Trend den Platz zu räumen. Während noch vor wenigen Jahren alle Indizien darauf deuteten, dass man sich wieder auf die Stärken der Vergangenheit besinnen würde und Unterhaltung im Stil von "Dawn of the Dead" auf dem Vormarsch war, machte das Genre mit "Shaun of the Dead" plötzlich eine Kehrtwendung und setzte seitdem beinahe ausschließlich auf bissige Horrorkomödien und Persiflagen. Dem ist grundsätzlich nichts entgegenzusetzen, allerdings laufen die Filmemacher auch hier recht schnell Gefahr, irgendwann nur noch bereits bekannte Ideen neu zu verwerten. Zwei aktuelle Zombiefilme sind hierfür ein gutes Beispiel, denn mit "Strippers vs. Zombies" erschien nun unlängst ein Streifen, der beinahe die selbe Grundidee wie der nur wenige Monate zuvor auf den Markt gebrachte "Zombie Strippers" aufgreift und sich daher zwangsweise einem direkten Vergleich mit diesem Werk stellen muss. Bereits Jay Lee's "Zombie Strippers" war ein nicht all zu hoch budgetiertes B-Movie, das aber dank einem gewissen Spaßfaktor, nackter Haut und etwas Splatter, außerdem den Auftritten von Robert Englund und Jenna Jameson durchaus gut unterhalten konnte. "Strippers vs. Zombies" hingegen musste ohne bekannte Namen und mit noch weniger finanziellen Mitteln auskommen. Nicht aus diesen Gründen alleine wurde Jason Murphy's Regie-Debut aber eine Enttäuschung, vielmehr schafft es das Werk nicht, die Prämisse eines soliden Funsplatters zu erfüllen. Zwar ist hier von allem das Nötigste vorhanden, doch in der Summe reicht es nicht für einen wirklich unterhaltsamen Genre-Beitrag. So manche Genre-Freaks würden sicherlich ihre Hand dafür ins Feuer legen, dass ein Film, der nackte Haut, Trash, debile Dialoge und etwas Splatter in sich vereint garnicht langweilig sein kann, doch "Strippers vs. Zombies" gelingt es, das Gegenteil zu beweisen. Filme dieser Machart sind nur selten mit brauchbaren Drehbüchern ausgestattet und etwas anderes sollte man auch von "Strippers vs. Zombies" nicht erwarten. In der gut 30 Minuten langen Aufwärmphase muss sich der Zuschauer durch langweilige Dialoge kämpfen und unbrauchbare Charaktere ertragen, was nicht unbedingt zur Unterhaltung beiträgt. Von Action oder Zombie-Treiben fehlt bis dato jedwede Spur, was bei einem Film von 82 Minuten Laufzeit definitiv anders aussehen sollte. Auch das Budget wirkt sich nicht gerade positiv auf diese erste halbe Stunde aus, hat man doch das Gefühl, sich einen überzeichneten Amateurfilm über das Leben von Prostituierten und Strippern anzusehen. Natürlich darf dabei auch der klischeebeladene Zuhälter nicht fehlen, der hier aber derart konstruiert erscheint, dass er nur wenige Lacher für sich verbuchen kann. Ganz allgemein ist diese Fahrtrichtung onehin nicht die Stärke dieses Films, da die meisten Gags einfach nicht zünden wollen und bestenfalls für ein ermüdetes Schmunzeln sorgen. Das Geschehen verläuft derweil natürlich streng nach den Erwartungen des Publikums. Mehrere Stripperinnen und ein paar beliebige andere Charaktere verschanzen sich panisch in dem Nachtclub, während außerhalb immer mehr Menschen Opfer von Zombieattacken werden. Über diesen Inhalt kommt "Strippers vs. Zombies" dann auch nicht hinaus, da keinerlei Überraschungen oder unerwartete Wendungen den Plot ausschmücken und sich beinahe alles in besagtem Club abspielt. Auf solch engem Raum fallen die Charaktere schnell auf die Nerven und wirkt so manch unlogisches Handeln noch ärgerlicher, was auch nicht mehr von einem Showdown gerettet wird, in dem einmal eine etwas andere Art der Zombievernichtung vorgeführt wird. Der Blutgehalt des Films ist derweil annehmbar, wenn auch hinter seinen Möglichkeiten. Derb geht es dann und wann zwar schon zur Sache, dennoch hätte sich der gestandene Gorehound wohl noch den einen oder anderen Effekt mehr gewünscht. Absolut inakzeptabel in dieser Hinsicht sind die zahlreich und mies verwendeten CGI-Effekte, die wieder einmal verdeutlichen, wieso Filmemacher lieber dem handgemachten Gore treu bleiben sollten. Fazit: Im Grunde fällt es schwer, einen eindeutigen Fingerzeig auf das zu liefern, was "Strippers vs. Zombies" letztendlich in die unteren Bewertungsebenen befördert. Die von den Machern geplante Funsplatter-Stimmung will einfach zu keinem Zeitpunkt auf das Publikum übergreifen, was zu einem an der billigen Optik, zum anderen an den peinlichen, aber nie zündenden Witzen liegt. Mit seinem CGI-Gore erbeutet sich der Film desweiteren auch nicht die Sympathien der Genre-Fans, während auch in Sachen Tits & Asses deutlich gespart wurde. "Strippers vs. Zombies" ist aus diesen Gründen deshalb weder für Anhänger von Zombiefilmen interessant, noch für jene, die schon an "Zombie Strippers" ihre Freude hatten, denn an diesen reicht dieses Werk nicht heran.
Michael
Hinter dem für Genreinteressierte vielsprechenden Titel „Strippers vs. Zombies“ versteckt sich leider ein eher schlechter Horrorfilm. Ist die Grundidee des Films zwar ganz witzig, scheitert das ambitionierte Vorhaben an schlechter Regie, schlechten Schauspielern und ein schlechten Effekten. Das Highlight des Films sind wahrlich die „Strippers“. Um dem vorwiegend männlichen Publikum den Film wenigsten ein wenig schmackhaft zu machen, hat man einige gut ausgestattete Damen für Filmrollen verpflichtet, doch reicht gutes Aussehen noch lange nicht um gut spielen zu können. Und so beschränkt sich das Highlight „Strippers“ wirklich nur auf die optischen Reize der Darstellerinnen. Ansonsten hat der Film nicht wirklich etwas zu bieten. Der ein oder andere Effekt ist zwar ganz nett, doch über den ganzen Film gesehen wirken die Effekte eher billig als wie überzeugend. Am ehesten kann man bei „Strippers vs. Zombies“ noch über die dünne Story hinwegsehen. Ein Horrorfilm bietet halt normalerweise keine wirklich durchdachte Story und so ist es auch hier. Dabei kann der Film zumindest in diesem Punkt Pluspunkte sammeln. Die Idee mit den Medikamenten die einen in Zombies verwandeln ist wirklich witzig. [Sneakfilm.de]

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