Das Zimmer Stream Deutsch

Das Zimmer
Sophie ist Studentin der Ägypthologie. Genau wie der arbeitslose Schauspieler Christoph hat sie sich auf eine Zeitungsanzeige beworben in der jemand gesucht wird, der sechs Wochen gegen Bezahlung auf ein Haus aufpasst. Ohne voneinander zu wissen bekommen beide eine Zusage. Im Haus angekommen treffen sich die beiden dann zum ersten Mal und sind ein wenig überrascht, dass beide auf das Haus aufpassen sollen. Gemeinsam mit der Zusage haben Sophie und Christoph einige Regeln erhalten. Diese besagen, dass sie im Haus tun und machen können was sie möchten. Es gibt nur eine Ausnahme. Ein Zimmer ist verschlossen und darf von den beiden „Housesittern“ nicht betreten werden. Kaum haben sie mit ihrer Aufgabe, dem Hüten des Hause, angefangen, ereignen sich seltsame Dinge im Haus, die Sophie und Christoph auf eine harte Probe stellen.

Reviews

Michael
„Das Zimmer“ ist intelligentes Kino für Zuschauer, die mehr von einem Film erwarten als Popcornunterhaltung. Wer bei diesem Film nicht von der ersten bis zur letzen Minute voll dabei ist, wird es nämlich schwer haben der komplexen Geschichte zu folgen. „Das Zimmer“ ist also auf jeden Fall ein sehr anspruchvoller Film. Roland Reber hat es mit dieser Produktion allerdings erneut geschafft, dass man sich gerne auf den Film einlässt und dem Film gerne seine Aufmerksamkeit schenkt. Und obwohl der Film keine leichte Unterhaltung ist, fühlt man sich zu jeder Zeit gut unterhalten. Auch vergeht die Zeit wie im Flug. Der Film ist mit seinen knapp 90 Minuten zwar eh nicht sonderlich lang, kommt aber einem sogar eher wie 45 Minuten vor. Dies spricht natürlich für den Film und die Art und Weise wie Reber seine Geschichte erzählt. Nachdem er seine beiden Hauptdarsteller eingeführt hat, baut er kontinuierlich einen Spannungsbogen, der den Zuschauer bis zur letzten Minute intensiv mitfiebern lässt. Unterstützung hat Reber dabei von seinen beiden hervorragend agierenden Hauptdarstellern Mira Gittner (Der Fernsehauftritt, Pentamagica) und Marcus Grüsser (Die goldene Gans, Der Ruf der Berge) erhalten. Die beiden harmonisieren perfekt miteinander und geben ihrem jeweiligen Charakter eine Seele. Bei den beiden Darstellern hat man das Gefühl, dass sie förmlich in ihrer Rolle aufgehen und nicht nur Textzeilen auswendig gelernt haben, wie es leider bei vielen zweit- oder drittklassigen Hollywoodproduktionen der Fall ist. Mit „Das Zimmer“ tritt Roland Reber wiederholt den Beweis an, dass gutes Kino sehr wohl aus Deutschland kommen kann und dass ein guter Film kein großes Budget braucht. [Sneakfilm.de]

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