Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast Stream Deutsch

Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast
Die Freunde Julie, Helen, Barry und Ray rasen nach einer feuchtfröhlichen Party in Barrys Auto eine Küstenstraße entlang. Da die Teenager weiter ausgelassen feiern und in der Dunkelheit nicht auf die Fahrbahn achten, überfährt Ray plötzlich einen Mann, dessen Gesicht durch den Unfall bis zur Unkenntlichkeit entstellt wird. Aus Angst, die Polizei würde ihnen die Geschichte nicht glauben und vermuten, der betrunkene Barry habe am Steuer gesessen, tragen sie den Schwerverletzten ans Ufer und werfen ihn ins Wasser. Anschließend schwören sie sich, nie wieder über diese Nacht zu sprechen. In den folgenden Monaten verlieren sich die vier aus den Augen. Als sie sich ein Jahr später in den Sommerferien wiedertreffen, erhält Julie einen anonymen Brief mit einer düsteren Botschaft - jemand scheint von dem Geheimnis der Gruppe zu wissen und macht gnadenlos Jagd auf sie…

Reviews

Michael
„Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ ist einer dieser Horrorfilme, die perfekt alle Gesetze des Genres befolgen. Doch ist das nun gut oder schlecht? Ich finde, dass es gut ist. Der Film sorgt für einige gute Schocks beim Zuschauer und schafft es fast die ganze Länge über Spannung zu erzeugen. Klar, dadurch, das Regisseur Jim Gillespie (D-Tox, Venom) sich recht straff an diese Grundregeln des Genres hält, wird der Film für Genrekenner schnell durchschaubar und berechenbar, aber betrachtet man die Zielgruppe des Films genauer, dann wird einem schnell klar, warum „Ich weiß, was du letzen Sommer getan hast“ trotzdem funktioniert. Als der Film 1997 in die Kinos kam, war nämlich eine neue Generation an Horrorfilmfreunden dabei dieses Genre für sich zu entdecken und für viele wird „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ der erste oder einer der ersten Horrorfilme gewesen sein, die sie gesehen haben. Wenn man somit noch nicht so tief in dem Genre verankert ist, funktionieren auch die abgespulten Schauwerte. Doch der Film hat auch einige Momente zu bieten, die nicht streng nach dem Regelbuch inszeniert wurden. So zum Beispiel der Hintergrund des Films, wieso eigentlich ein verrückter Schlitzer Jagd auf oft spärlich bekleidete Teenager macht. Spontan fällt mir zumindest kein Horrorfilm ein, der neben „Ich weiß, was du letzen Sommer getan hast“ das Motiv des fatalen Autounfalls in dieser Art und Weise aufgegriffen hat. Auch bei den Schauspielern kann der Film durchaus überzeugen. Für die männlichen Zuschauer hat der „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ mit Jennifer Love Hewitt (The Tuxedo, If Only) und Sarah Michelle Gellar (Eiskalte Engel, Scooby-Doo) zwei ansehnliche Screamqueens parat und die weibliche Zuschauer dürfen sich über die trainierten Körper von Ryan Phillipe (Five Fingers, Studio 54) und Freddie Prinze Jr. (Den Einen oder keinen, Hals über Kopf) freuen. Die gesamte Darstellerriege macht in diesem Film ihre Sache gut. Allen kauft man die Rollen ab und gerade in den Gruselszenen kommen die einzelnen Personen glaubhaft rüber. Natürlich bleiben die Charaktere selbst genreytypisch relativ blass, die Darsteller holen aber das Beste aus ihren Figuren raus. [Sneakfilm.de]

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