James Bond 007 - Casino Royale Stream Deutsch

Jeder hat eine Vergangenheit - Jede Legende einen Anfang.
James Bond 007 - Casino Royale
Sein erster Auftrag, nachdem er die Lizenz zum Töten erhalten hat, führt den MI6-Agenten James Bond nach Madagaskar, wo er auf den Terroristen Mollaka angesetzt wird. Zwar verläuft nicht alles nach Plan, doch als Bond auf eigene Faust weiter ermittelt kommt er auf die Spur von Le Chiffre, dem Bankier einer weltweit operierenden Terror-Organisation. Dieser plant, das Vermögen seiner Organisation durch ein illegales Pokerspiel im „Casino Royale“ von Montenegro um ein vielfaches zu erhöhen, wofür natürlich auch ein hoher Einsatz nötig ist. Der MI6 sieht daher die Chance, die Terroristen in den finanziellen Ruin zu treiben und beauftragt James Bond, die Pläne von Le Chiffre zunichte zu machen.
Title James Bond 007 - Casino Royale
Release Date 2006-11-14
Runtime
Genres Abenteuer Action Thriller
Production Companies Babelsberg Film, Eon Productions, Stillking Films
Production Countries Italy, United Kingdom, United States of America, Czech Republic, Germany

Reviews

Michael
James Bond ist zurück. Wird „Casino Royale“ von einigen als der beste Bond aller Zeiten angepriesen, halten ihn andere für einen der schlechtesten. Meine Meinung zu dem neuesten Bond-Abenteuer bewegt sich irgendwo dazwischen. Fangen wir mit Daniel Craig als 007 an. Wie schon geschrieben wurde er von den Fans schon lange vor dem offiziellen Filmstart als totale Fehlbesetzung angesehen. Diese Meinung kann ich so nicht teilen. Vom äußeren passt Craig auf den ersten Blick gar nicht in das etablierte Bild eines Bond-Darstellers und auch seine Mimik ist stark eingeschränkt, trotzdem bin ich der Meinung, dass Craig die richtige Wahl ist. Im Großen und Ganzen spielt er hervorragend und da Produzentin Barbara Broccoli (GoldenEye, Die Another Day) ja ankündigte der Bond-Reihe eine Frischzellenkur zu verpassen, passt der Imagewechsel ideal. Was mich dagegen stört ist, dass liebgewonnene Charaktere in „Casino Royale“ komplett fehlen. So vermisst der Serienfan den verrückten Erfinder Q genauso wie bekannte Sekretärin Miss Moneypenny. Auch kann die Story nicht in vollen Zügen überzeugen. Gerade die erste Hälfte von „Casino Royale“ erinnert mehr an einen 08/15-Actionfilm als an einen traditionellen „James Bond“-Film, doch ab der Hälfte des Film, mit dem Start des Pokerspiels entwickelt sich der Film immer mehr zu einem echten Bond. Zwar fehlt aus meiner Sicht am Ende ein richtiger Kracher als Showdown, aber dass kann man ja im nächsten Abenteuer korrigieren. [Sneakfilm.de]
Kalla Malla
_„Drei Teile Gordon's Gin, ein Teil Wodka, ein halber Teil Kina Lillet, mit viel Eis schütteln und dazu eine dünne Zitronenscheibe."_ - Der _„Vesper Martini"_ - **James Bond**, _Casino Royale_ (2006) Nachdem letzten desaströsen Abschneiden der **Pierce Brosnan** Filme galt die James Bond Reihe am Boden. Zuviel Action, zuviel Unglaubwürdigkeiten, zuwenig Stil und zu plakativ sei das ganze. Bei Bondfans wird Pierce Brosnan (_Der Schneider von Panama, Der Matador_) als aalglatt verpönt tituliert. Als dann ein Neuanfang der Reihe angestrebt war, gingen monatelange Gerüchte herum, wer denn nun den neuen Bond spielen wird. Als dann überraschenderweise die Wahl an **Daniel Craig** (_München, The Jacket_) fiel, wurde er in den Medien als Memme bezeichnet, da blond und markant aussehend. Obwohl Craig indessen öfter seine Härte und sein Charisma in einigen Filmen wie _München_ und _Layer Cake_ zeigte. Hinzu kommt Regisseur **Martin Campbell** (_Die Legende des Zorro, Verical Limit_), der schon James Bond Mitte der 90er neu zum Leben erweckte und nun die Aufgabe hatte, Bond auf eine stilvollere zurück zu holen. James Bond (**Daniel Craig**) erwirbt seinen Doppelnullstatus durch 2 Morde am Anfang des Filmes. Daraufhin nimmt er einen Bombenleger hoch und macht sich auf die Spur des Terroristenhändlers LeChiffre (**Mads Mikkelsen**). Dieser hat viel Geld an der Börse verloren und muss in einer Pokerpartie um die 150 Millionen Dollar gewinnen, da sonst seine Investoren ihn umbringen lassen. In der Romanvorlage spielte sich das Duell übrigens beim Baccara ab. Allein die ersten Minuten zeigen, wie hart und kompromißlos der neue Bond ist. In schwarz-weiß Szenen wird gezeigt wie James Bond seinen Doppelnullstatus erhält. Erst wird eine harte Schlägerei auf einer Toilette perfekt eingefangen, danach die Erschießung eines Verräters der MI6. Die sogenannte Gunbarrellszene ist diesmal nicht am Anfang des Filmes, sondern wird erst bei dem Toilettenkampf gezeigt, als der Verbrecher eine Waffe nimmt und auf Bond zielt. Der Vorspann ist wieder einmal sehr gelungen. Hier wird mehr Wert auf Bond als auf Frauen gelegt. Der Titelsong "You know my name" von **Chris Cornell** (Mitglied von Audioslave) spiegelt gut den Charakter Bond wieder. Rockig, wuchtig und hart - genau wie der neue Bond. Daniel Craig spiegelt genial den harten, ungezähmten und kalten Mann rüber der gegen Ende des Filmes zu dem bekannten James Bond wird. Seine Mimik ist atemberaubend und er spielt exzellent. Humortechnisch ist Bond wieder auf gewohnter Höhe ala Sean Connery (Im Name der Rose, Verlockende Falle) und kann mit einigen gekonnten und stillvollen Lachern aufwarten. Kultpotential! _„Es ist nicht schwer, eine Doppelnull zu bekommen, wenn man darauf vorbereitet ist, Menschen umzubringen."_ **James Bond**, Casino Royale (2006) Die Dialoge des Filmes sind auf einem sehr raffinierten Niveau und wirken wuchtig. Einen großen Teil dazu beigetragen hat der Drehbuchautor **Paul Haggis** (_Million Dollar Baby, L.A. Crash_), der mit pfiffigen und kultigen Sprüche Bond zu gewohnter (authentischer) Lässigkeit findet. Die Musik vom Komponisten **David Arnold** (_4 Brüder, Godzilla_) ist äußerst gut und erinnert an die guten „alten“ John Barry Zeiten (_Madagascar, James Bond_). Das Bond Theme wird erst gegen Ende gespielt, da James Bond erst der James Bond ist, denn wir kennen, am Ende des Filmes. Dennoch ist die Musik edel und elegant wie der komplette Film. Die Optik des Filmes ist gelungen, endlich gibt es wieder wundervoll anzusehende Schauplätze z.B. die Bahamas. Super gefilmte Aufnahmen. Allgemein gesehen ist die Kameraarbeit sehr stark und hebt sich vom Standard ab. Dazu trägt auch die gekonnte Regiearbeit von Campbell bei. Was auch überraschend auffällt ist die Figur des „Bondgirls“ **Eva Green** (Königreich der Himmel, Arsene Lupin), zum ersten Mal kann ein Bondgirl Bond die Stirn bieten. Sie wirkt überlegen, intelligent und einfallsreich. Natürlich sieht sie auch sexy aus. Der Bösewicht LeChiffre (**Mads Mikkelsen**) spielt faszinierend. Er wirkt hart, mystisch und grob. Er scheut vor keinen Grenzen. Allerdings ist der Charaktere davon gedrängt einen Fehler begangen zu haben und diesen in dem Pokerspiel auszuloten, ansonsten droht ihm der Tod durch seine Finanzier er. Diese Befürchtung kompensiert er mit maßlosen Haß und wirkt dementsprechend skrupellos. Die komplette Darstellerriege wirkt sehr überzeugend und es gibt treffen mit bekannten Charakteren wie M (**Judi Dench**) und Felix Leiter (**Jeffrey Wright**). Fazit: Alles in allem wirkt der Neuanfang nicht nur gut gelungen, sondern wird in die Geschichte als einer besten Bonds ever eingehen. Das Drehbuch, die Dialoge, einfach die komplette Charakterezeichnung von Bond ist realistischer und authentischer als bisher. In Sachen Casino Spielen ist nun Poker angesagt. Der Cast überzeugt auf ganzer Linie und die Musik ist hervorragend (vor allem der Titelsong). Es gibt auch Schwächen wie die erste halbe Stunde nur in (gute) Action ausartet und etwas überzogen wirkt. Doch dies ist Bond. Wenn im nächsten Teil noch Q und mehr Gadgets vorkommen, könnte **Daniel Craig** auf gleicher Höhe mit **Sean Connery** stehen. Der Unterhaltungsfilm des Jahres. Bond ist zurück und wie!

Leave a Review?

You must be registered and logged in to submit your review.