Freitag der 13. Stream Deutsch

Sie wurden gewarnt. Sie sind verflucht. Die werden alle sterben.
Freitag der 13.
Nachdem in den 1950er Jahren im Ferienlager Camp Crystal Lake ein grausamer Doppelmord geschah, wurde die Anlage geschlossen. Zwanzig Jahre später möchte Steve Christy das Camp wieder in Betrieb nehmen. Deswegen hat er entgegen der Warnungen der Einheimischen eine Gruppe von Jugendlichen über die Sommersaison eingeladen, das Ferienlager zusammen mit ihm herzurichten. Tatsächlich trügt die malerische Idylle am See: Die junge Annie macht bereits vor ihrer Ankunft Bekanntschaft mit einem unbekannten Mörder. Und auch auf die anderen Teens hat es der Killer abgesehen. Alice Hardy ihrem Freund Bill, Brenda , Marcie und Jack Burrell steht eine Nacht des Schreckens bevor.

Reviews

Michael
Ich möchte an dieser Stelle vielmehr darauf hinweisen, dass Sean S. Cunningham mit seinem Film ein wahres “Must See” der Filmgeschichte geschaffen hat. Mit einer größtenteils aus unbekannten Jungschauspielern bestehenden Crew schafft er es einen kontinuirlich spannenden Film zu kreieren, der an Splattereffekten nicht geizt. Der bekannteste Name unter den Darstellern dürfte wohl Kevin Bacon sein, der bei “Freitag der 13.” noch am Beginn seiner Karriere stand und zuletzt in der Clint Eastwood Produktion “Mystic River” zu sehen war. In “Freitag der 13.” kommt Bacon alias Jack Burrell allerdings nach knapp der Hälfte des Films ums Leben. Kommen wir nach dieser kurzen Exkursion über Kevin Bacon zurück zu den Effekten des Films. Im Vergleich mit der heutigen Tricktechnik wirkt Sean S. Cunningham’s Werk von 1980 schon ein wenig billig, für seine Zeit allerdings war der Film von den Effekten großartig und verfehlte seine Schockwirkung auf das Publikum nicht. Doch auch wenn manche Effekte nicht mehr zeitgemäß wirken, weiß “Freitag der 13.” immer noch zu überzeugen. Wenn einem der Campbetreuer ein Messer von unten durch die Kehle gerammt wird oder eines der Mädchen brutal mit einer Axt erschlagen wird, kreischen auch heute noch die jungen Zuschauerinnen wie verrückt. Für mich persönlich ist “Freitag der 13.” definitiv einer der besten Horrorfilme. Trotz den schwachen Schauspielerischen Leistungen, weiß der Film zu unterhalten und die gut gemachten Spezialeffekte entschädigen für vieles. Mir persönlich hat auch die musikalische Untermalung sehr gut gefallen die an den richtigen Stellen Spannung aufbaut und durch Ihre Dramatik auf nahende Splattereffekte hinweist. Ebenfalls vermittelt Sie an den ruhigeren Stellen, insbesondere am Ende eine idyllische Lagerfeuerstimmung. Aus all diesen Gründen lege ich den Film “Freitag der 13.” jedem volljährigen Horrorfan ans Herz, den den Auftakt der “Freitag der 13.”-Reihe muss man als Fan einfach gesehen haben. [Sneakfilm.de]
Kalla Malla
Nachdem, im Jahre 1978, John Carpenters "Halloween" sehr erfolgreich war, folgte nur kurze Zeit später ein weiterer Slasher, der genauso wie auch "Halloween" zu den Klassikern und Auslösern der ersten Welle von amerikanischen Slashern ist. Sean S. Cunningham drehte mit "Freitag der 13." seinen erfolgreichsten Film und rief die bis heute langlebigste Horrorreihe zum Leben. "Freitag der 13." war in den Kinos sehr erfolgreich, doch von den Kritikern wurde der Film sehr schlecht gemacht. Klar, wir haben es hier bestimmt nicht mit einem Meilenstein der Filmgeschichte zu tun, aber in manchen Punkten kann "Freitag der 13." wirklich überzeugen. Einer dieser Punkte ist, aus heutiger Sicht, auf jeden Fall der Schauplatz. Das Camp als Ort des Geschehens ist gut ausgewählt und wurde in etlichen Filmen kopiert. Ein weiterer Pluspunkt ist die Story. Heute gibt es wohl keinen Horrorfreak mehr, der nicht weiß, wer im ersten Teil der Reihe gemordet hat, aber wer sich den Film zum ersten Mal anschaut und noch nichts über den Twist am Ende weiß, der wird nicht so leicht darauf kommen, wer denn nun der Mörder ist. Was den Splattergehalt betrifft, so ist dieser Teil ziemlich harmlos. Eine Beschlagnahmung ist aus heutiger Sicht völlig abstrus. Es gibt wenige, dafür aber gut gemachte Mordszenen, die von Tom Savini gemacht worden sind. Wovon dieser Teil aber lebt ist eher die Atmosphäre, welche hier wirklich schön zur Geltung kommt. Dazu trägt auch der gelungene und kultige Score bei. Was mir auch gefiel war Kevin Bacon zu sehen, der in diesem Film sein Schausspieldebüt gab. _Fazit:_ "Freitag der 13." ist lange nicht so bestialisch und schlecht wie sein Ruf. Was vorliegt ist ein kleiner aber feiner Slasher, der nicht durch viel Splatter punktet, dafür aber durch eine gut überlegte Story, Atmosphäre, Spannung und die Auflösung. Eins steht fest: Der Film hat seinen Kultstatus auf jeden Fall zurecht erreicht.
Bloody Jörg
Wäre Cunninghams kleiner, preiswerter und naiver Prototyp eines Teenie-Slashers seinerzeit nicht so reißerisch beworben worden („Der schrecklichste Film aller Zeiten!“), dann wäre ihm nie so viel Aufmerksamkeit und Erfolg zuteil geworden, wahrscheinlich hätte keine solche Flut von Plagiaten die Leinwände gestürmt und wir wären heute um die vielleicht größte Ikone des modernen Horrorfilms und eine verdammt unterhaltsame Filmreihe ärmer. Das Original von 1980 ist jedoch nicht einmal annähernd so hart und spannend, wie uns einige Publikationen weismachen wollen. Auch Cunninghams Regie ist bestenfalls mäßig und zweckdienlich. Auf der Habenseite befinden sich aber Tom Savinis grandiose FX, Manfredinis stimmungsvoller Score und der Auftritt eines noch jungen Kevin Bacon. Nicht wirklich ein Meilenstein, aber kann man sich immer mal wieder ansehen. Die Sequels gefallen mir aber besser.

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