The Final Patient Stream Deutsch

The Final Patient
Nachdem der 70jährige Doktor Green einen Jungen rettet, indem er einen tonnenschweren Traktor anhebt, zieht er nicht nur die Aufmerksamkeit des Sheriffs auf sich, sondern auch die der beiden Jung-Doktoren Bill und Matt. Nach und nach fördern sie das Geheimnis zu Tage, welches sich hinter der Kraft des Doktors verbirgt. Hätten sie allerdings gewusst was für Konsequenzen das hat, wären sie nie so weit gegangen.

Reviews

Kalla Malla
Was erwartet man von einem Film mit 110 Minuten Laufzeit, der ungefähr ab der 40. Minute nurnoch auf Dialog setzt? Mindestens einen Twist oder ein Finale, was das alles rechtfertigt - doch genau das bleibt hier aus. Selbst all diejenigen, die das spoilernde Backcover nicht gelesen haben, wissen schon nach 10 Minuten, auf was der Film hinausläuft. Und wer schon innerhalb der ersten 10 Minuten mindestens 5 Minuten an die Decke gestarrt hat (verübeln kann man es niemandem), hat wahrscheinlich die Erklärung der "mysteriösen Geheimnisse" fürs Erste verpasst, aber was solls. Denn schon die Prämisse des Filmes könnte langweiliger nicht sein. Wenn das einzige, was man als Rechtfertigung für einen fast zweistündigen Film zu bieten hat, ein alter Mann ist, der beim Versuch, ein eingeklemmtes Kind zu retten, die Radachse eines Treckers hochstemmen kann, ist das schon sehr schwach. Wenn man allerdings den Zuschauer noch dazu die Erklärung nach wenigen Minuten präsentiert und alles noch in die Inhaltsangabe packt, dann möchte man Schadensersatz für 2 Stunden verlorene Zeit einfordern. 2 Stunden, in denen man 2 Folgen "Lost" inklusive einer kleinen Kaffeepause hätten anschauen können. 2 Stunden, die ausgereicht hätten, um sich 4 Folgen lang vom "King Of Queens" unterhalten lassen zu können. Oder einach 2 Stunden, in denen man einen besseren Film hätte schauen können, als "The Final Patient". Wäre das scheinbar beabsichtigte Kammerspiel in Form des Gespräches zwischen dem Doc und den beiden Studenten wenigstens nervenaufreibend - aber der alte Mann ist nett und zahm wie ein frisch geborener Welpe, während die Studenten keinerlei Hinterlist haben oder man gar deren Beweggründe versteht, sich das ganze Gefasel des alten Doktors überhaupt anzutun. Und spätestens wenn man nach im Nichts verlaufenden Gerede über Geber und Nehmer, Schlangengift oder gutes Chilli hofft, dass sich langsam ein Twist offenbart, bekommt man lediglich das präsentiert, was man vor 2 Stunden auch schon wusste: der Alte säuft ein Wundermittel. Gähn. "Der Weg ist das Ziel" dachte sich scheinbar der Macher des Filmes, doch leider täuscht ein einschläfernder Weg auch nicht über ein fehlendes Ziel hinweg. 30 Minuten uninteressante Hinführung, 60 Minuten Geblubber über all das, was am weitesten von "interessant" entfernt ist, plus 10 Minuten Geschrei einer kranken Frau, macht aus "The Final Patient" einen Film, wie man ihn selten sieht. Die FSK 18 kann ich mir eigentlich nur deshalb erklären, weil Narkotika und Schlafmittel bestenfalls nicht in Kinderhände geraten sollten.

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