Der Hobbit - Smaugs Einöde Stream Deutsch

Jenseits der Dunkelheit liegt die größte Gefahr von allen.
Der Hobbit - Smaugs Einöde
Die Gefährten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise überstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trügerischen Düsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefährlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schließlich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen – einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.
Title Der Hobbit - Smaugs Einöde
Release Date 2013-12-11
Runtime
Genres Abenteuer Fantasy Action
Production Companies Warner Bros. Pictures, WingNut Films, New Line Cinema, Metro-Goldwyn-Mayer
Production Countries New Zealand, United States of America

Reviews

Michael
“Der Hobbit – Smaugs Einöde” macht da weiter, wo “Der Hobbit – Eine unerwartete Reise” aufgehört hat. Genau wie der erste Teil der “Hobbit”-Trilogie, besticht der Film zwar durch tolle Bilder, kann aber bei der Geschichte nur bedingt überzeugen. Wo jeder der “Herr der Ringe”-Filme eben einen einzelnen dicken Wälzer verfilmt, wird hier ein eher dünnes Buch auf drei Filme ausgedehnt. Dies hat nicht nur zur Folge, dass sowohl der erste Teil, als auch “Der Hobbit – Smaugs Einöde” deutlich weniger episch wirken als die Filme der “Der Herr der Ringe”-Trilogie, auch wurde aus dramaturgischen Gründen einiges dazu gedichtet. Klar, wer das Buch nie gelesen hat, wird sich daran nicht stören, ich empfand es allerdings sehr albern Legolas (Orlando Bloom) nun in einem “Hobbit”-Film zu sehen, auch wenn es aus Marketingsicht eine gute Entscheidung war. Doch auch, wenn mich die großen Veränderungen an der Buchvorlage ein wenig stören, ist “Der Hobbit – Smaugs Einöde” kein schlechter Film. Die Action des Films ist wirklich gut inszeniert und wenn man Smaug das erste Mal in voller Größe gezeigt bekommt, ist dies ein beeindruckender Moment. [Sneakfilm.de]
Joerg Melzer
Während der erste Teil auch im Extended Cut eine zweischneidige Sache zwischen eskapistischer Bilderpracht und leerlaufenden Zahnrädern bleibt, ein in bewegte Bilder verwandeltes Kinderbuch mit Unmengen leerer Seiten eben, überrascht Peter Jackson im zweiten Teil mit einer abrupten Stimmungsverdüsterung, derweil er offensichtlich ab sofort vieles daran setzt, die neue Trilogie mit der alten zu verzahnen. Ein im Endeffekt notwendiger Schritt, denn was nützen einem der Witz und die Gemütlichkeit eines Abendessens unter Zwergen, wenn die ganz großen cineastischen Momente fehlen? Aufgrund der Rückkehr in die vertraute Ästhetik gelingt dem Regisseur eine ganze Kette solcher Momente, derweil "Eine unbekannte Reise" mit dem Aufeinandertreffen zwischen Bilbo und Gollum nur einen zu bieten hatte. Begonnen bei der hervorragend in psychedelische Filmtricks getauchten Spinnenwaldszene über das Duell Gandalf vs. Nekromant bis zum großen Auftritt Smaugs jagt Jackson dem Zuschauer so manche Gänsehaut über den Rücken. Hinzu kommt, dass er die Nebenschauplätze diesmal nicht so banal aussehen lässt; statt einer forcierten Fehde zwischen Azog und Thorin gibt es einen immerhin zufriedenstellend hinzugedichteten Subplot um die Elben mit Legolas und Tauriel, statt alberner und viel zu ausgewalzter Zwischenepisoden über Trolle und sich bekriegende Berge gibt es politische Verstrickungen in Seestadt, die der Geschichte deutlich mehr Komplexität einhauchen. Im Gesamten erscheint auch die Zeichnung der verschiedenen Völker nicht mehr so reliefartig: Bei den wieder ekliger dargestellten Orks winden sich endlich einzelne Individuen heraus, selbst die Elben erscheinen nicht nur erhaben, sondern auch durchaus unheimlich; Jackson gewinnt ihnen gegenüber der Ringe-Trilogie eine weitere Facette ab. Und dann eben Smaug, ein absolut imposant animierter, überlebensgroßer Endgegner, vergraben unter einem Goldschatz, der alleine durch seine schiere Masse einen dieser so selten gewordenen wahrhaftigen Blockbuster-Momente erschafft; erst recht, als sich darunter die Bestie erhebt. Zwar hätte ich hinter dem Drachen in Unkenntnis der Bücher einen eher wortgewandten, hinterlistigen Widersacher erwartet, so dass es erstmal überrascht, einen verhältnismäßig einfach auszutricksenden, von sich selbst überzeugten Gegner geliefert zu bekommen, allerdings soll das wohl in etwa der Vorlage entsprechen und beachtet man die goldgierige und einsame Natur des Drachen, macht das auch Sinn. Wenn man "Smaugs Einöde" eines vorwerfen kann, dann, dass er die Figurennetze nicht ausarbeitet: Von Azog über Gandalf bis Legolas hin zum Gestaltwandler aus einer der Anfangsszenen werden die unterschiedlichsten Figuren einfach ihrem Schicksal überlassen, ohne dass man im Abspann wüsste, was genau mit ihnen geschehen ist. Für einen Mittelteil ist das zwar ein sicherlich legitimes Mittel, allerdings wird der dritte Teil nun reichlich Mühe haben, alle Fäden wieder aufzugreifen und zufriedenstellend zu verbinden.

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