Independence Day Stream Deutsch

Jetzt wissen wir, dass wir nicht allein sind.
Independence Day
Eine gewaltige außerirdische Armee bedroht die Existenz der Erde. Die Invasion beginnt mit dem Auftauchen gigantischer Raumschiffe, die sich über den wichtigsten Zentren der Welt positionieren. Die bedrohliche Faszination schlägt schnell in unvorstellbare Panik um, als die Raumschiffe angreifen und bedingungslos zerstören. Nun liegt das Schicksal der Menschheit in den Händen der wenigen Überlebenden, die sich für den alles entscheidenden Kampf gegen die Invasoren bereit machen…
Title Independence Day
Release Date 1996-06-25
Runtime
Genres Action Abenteuer Science Fiction
Production Companies Centropolis Entertainment, 20th Century Fox
Production Countries United States of America

Reviews

Michael
Schon 1996 im Kino hat mir „Independence Day“, kurz „ID4“ gefallen und auch zehn Jahre später auf DVD unterhält der Film bestens. Die Spezial-Effekte haben nichts von ihrer Wirkung verloren und wirken einfach bombastisch und wenn das erste Mal die riesigen fliegenden Untertassen auf dem Bildschirm auftauchen kann einem auch heute noch der Atem stocken. Natürlich sind die Hauptcharaktere Steven Hiller (Will Smith), President Thomas J. Whitmore (Bill Pullman) und David Levenson (Jeff Goldblum) in einem Science-Fiction-Reißer wie „ID4“ wenig ausgeformt und natürlich sind die Amerikaner die Weltenretter, doch was soll es. „ID4“ will kein ernster Film sein, er will unterhalten. Als mehr als gelungenes Popcornkino darf man den Film einfach nicht sehen. Hier nach einer versteckten Message zu suche wäre falsch und das braucht man auch gar nicht, denn die Aussage die der Film macht liegt auf der Hand. Völker aller Länder vereinigt euch! Betrachten wir einfach mal die einzelnen Schauspieler. So war „ID4“ für Will Smith (Men in Black, Hitch) der Start zu einer großen Hollywoodkarriere, auch wenn er vorher schon in „Bad Boys“ mitgewirkt hat und mit Bill Pullmann (Scary Movie 4, Lake Placid) und Jeff Goldblum (Threshold, Jurassic Park) hat man zwei Mimen verpflichtet die durchaus alleine durch ihren Namen Zuschauer anziehen. Hinzu kommt, dass die drei Hauptdarsteller, trotz der schwachen Charakterzeichnung im Drehbuch, das beste aus ihren Rollen herausholen und Will Smith Kampf mit dem gestrandeten Alien oder Pullmanns flammende Rede zum Unabhängigkeitstag werden nicht nur mir noch lange in Erinnerung bleiben. Auch der von David Arnold (Zoolander, Vier Brüder) komponierte Soundtrack brennt sich in den Gehirnen der Zuschauer ein. Zu jedem Zeitpunkt passt die orchestrale Musik perfekt zu den Bildern und jeder der einmal das „ID4“-Thema gehört hat, erkennt dieses ohne die dazugehörigen Bilder sofort wieder. Alleine die ersten Takte reichen dabei aus um die Musik dem Film zuzuordnen. Der Soundtrack zu „ID4“ ist aus diesem Grund auch ein der wenigen orchestralen Soundtrack-CDs die sich in meinem Besitz befinden. [Sneakfilm.de]
Joerg Melzer
It’s the end of the world as we know it…“ (R.E.M.) Außerirdische rücken in riesigen Raumschiffen an, um die Welt zu vernichten. Kampfpilot Steven Hiller (Will Smith) und Computer-Nerd David Levinson (Jeff Goldblum) sind die letzte Hoffnung der Menschheit… Alien: “Frieden? Kein Frieden!” Mensch: “Und was sollen wir jetzt tun?” Alien: „Sterben!“ Regisseur Roland Emmerich (STARGATE, DAY AFTER TOMORROW, WHITE HOUSE DOWN) lässt die Welt untergehen, um sie kurz darauf zu retten. Ein Prinzip, dass mittlerweile Michael Bay für sich beansprucht. Im auslaufenden 20. Jahrhunderts war der gesamte Globus von Weltuntergangsphantasien besessen, was sich auch in den damaligen Filmproduktionen niederschlägt. Meist kam die Gefahr aus dem All, siehe z.B. ARMAGEDDON und DEEP IMPACT. Spätestens seit AKTE X (1993) waren aber auch Außerirdische wieder salonfähig. Filme wie MEN IN BLACK und MARS ATTACKS waren die Folge. Ganz im Gegensatz zu Alf und Mork vom Ork sind die Aliens in INDEPENDENCE DAY nicht friedliebend, sondern kompromisslos böse und kommen einzig und allein, um den kompletten Planeten zu zerbomben. Das ist Schwarzweißdenken in Perfektion und wird noch gekrönt von Bill Pullman (LOST HIGHWAY, WÄHREND DU SCHLIEFST), der als Präsident der Vereinigten Staaten, dem besten und wichtigsten Land der Erde, in vorderster Front gegen die bösen Invasoren die Streitaxt schwingt. Das ist platt. Das ist pathetisch. Das ist Stumpfsinn im 100-Millionen-Dollar-Format. Der Big-Budget-Trash ist gleichzeitig aber auch so ungefähr die saftigste Zerstörungsorgie der 90er-Jahre. Das Weiße Haus explodiert. Das Kapitol – peng! Ganz New York in Schutt und Asche. Sämtliche Großstädte der USA ausradiert. Eine fette Druckwelle aus Feuer, die alles mit sich reißt. Puff! Pow! Kaboom! Die Ästhetik, die Emmerich seinem Weltuntergang verleiht, ist schlichtweg atemberaubend. So schön wurde die Menschheit selten vernichtet. Da fällt die Tatsache, dass die Handlung ziemlich dämlich ist und der Plot vor Kitsch, Schwülst und Heroik überschäumt, gar nicht so arg ins Gewicht. Will Smith: „Ich kann’s nicht erwarten E.T. in den Arsch zu treten.“ Will Smith (BAD BOYS, HITCH - DER DATE DOKTOR, SUICIDE SQUAD), der "Fresh Prince", rettet die Welt. Ein flotter Oneliner und das Latexalien-Mistvieh schnuppert an Gänseblümchen. „Mama said knock you out, uh…!“ Dass man als Kampfjetpilot auch Ufos fliegen kann, ist logisch. Will Smith ist so etwas wie Tom Cruise in TOP GUN, nur schwarz und cool. An seiner Seite: Jeff Goldblum (JURASSIC PARK, DIE FLIEGE) als Superwissenschaftler und Fernsehtechniker. Er ist das Superbrain und für den Job qualifiziert, weil er einen Laptop hat. Bill Pullman (LOST HIGHWAY, WÄHREND DU SCHLIEFST) spielt Superman… ähm, den Präsident der Vereinigten Staaten. Randy Quaid (DIE SCHRILLEN VIER AUF ACHSE, KINGPIN) ist der Beweis, wie nützlich man als besoffener Dorftrottel mit Militärausrüstung sein kann. Was man von diesem Film lernen kann: 1.) Area 51 gibt es wirklich. 2.) In Roswell ist 1947 wirklich ein Ufo abgestürzt. 3.) Alienraumschiffe haben weder Virenscanner, noch Firewall. 4.) „Rache ist Blutwurst!“ Body Count: …k.A., 1 Million??? Fazit: Zerstörungsorgie, Will-Smith-Power und 90’s-Nostalgie. Viel Action, wenig Hirn – just lovin‘ it!

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