The Other F Word Stream Deutsch

The Other F Word
Jim Lindberg, bis 2009 Sänger der kalifornischen Band Pennywise, ist nur einer von zahlreichen Punkrockern, die im Laufe der Jahre zu Vätern wurden und versuchen müssen, dieser neuen Rolle gerecht zu werden. Schwierigkeiten ergeben sich dabei nicht nur durch lange Abwesenheiten aufgrund von Touren, sondern auch durch den Widerspruch zwischen der antiautoritären, kein Blatt vor den Mund nehmenden Grundhaltung des Punks und der Verantwortung, die das Vatersein mit sich bringt.

Reviews

Michael
Ich selbst bin mit Punkmusik aufgewachsen. NoFX, die Sex Pistols, aber auch deutscher Punkrock wie Slime, gehörten für mich einfach dazu und auch heute noch ertönen die markanten drei Akkorde des Genres noch oft aus meinen Boxen. Auch grüne Haare hatte ich in meiner Jugend und schnorren war natürlich auch immer ein Thema. Und obwohl ich nie ein Hardcore Punk war, hat mich die Dokumentation „The other F word“ von der ersten Minute gepackt. Andrea Blaugrund Nevins wirft bei ihrem Film zwar keinen Blick auf das Leben der „normalen“ Punks, sondern auf Musiker die durchaus gewisse finanziellen Rücklagen haben und auch sonst nicht das Leben eines durchschnittlichen Punks führen. Dies verzeihe ich der Dokumentation allerdings, da sie schnell klar macht, dass der Fokus eben auf den Musikern liegt und wenn man sich auf diesen Ansatz einlassen kann, bekommt man einen tollen Blick auf die Punkrockväter und stellt schnell fest, dass die Umstellungen vom Berufsmusiker zum Vater sich in vielen Bereichen gar nicht so der Umstellungen eines normalen berufstätigen Vater unterscheidet. Einen zusätzlichen Reiz stellte für mich der Faktor da, dass ich viele der gezeigten Musiker aus meinen eigenen Musikplaylisten kannte und die ein oder andere Band sogar schon einmal live gesehen habe. Dies machte es für mich noch etwas interessanter den Punkvätern zuzuhören und aus ihrem neuen Leben zu erfahren. [Sneakfilm.de]

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