The Hike - Ausflug ins Grauen Stream Deutsch

The Hike - Ausflug ins Grauen
Eine Gruppe junger Frauen, darunter eine Soldatin, die gerade erst von der Front in Afghanistan zurückkehrte und dort Traumatisches erlebte, unternehmen einen Campingausflug ins Grüne. An einer eher einsamen Stelle im Wald treffen sie auf ein Trio junger Männer, das sich erst seriös und zuvorkommend beträgt, dann aber bald die Maske fallen lässt und den Damen in unzweifelhaft lustmörderischer Absicht auf den Leib rückt. Der wehrhaften Soldatin glaubt man sich dabei früh entledigt zu haben, doch das ist ein Irrtum.
Title The Hike - Ausflug ins Grauen
Release Date 2011-09-30
Runtime
Genres Horror Thriller
Production Companies Bad Panda Films, Motion Picture House
Production Countries United Kingdom

Reviews

Kalla Malla
Kate kehrt aus dem Afghanistan-Krieg zurück. Körperlich unversehrt, aber seelisch gezeichnet, musste sie doch mit ansehen, wie ihr Freund im Kampf starb. Zurück Zuhause beschließt sie mit ihren Freundinnen einen Camping-Trip durch einen eher ruhigen Teil der britischen Insel zu unternehmen. Anfangs scheint alles ganz normal. Zwar treffen die Freundinnen auf einige sehr zurückgezogen lebende, seltsame Menschen, aber noch droht keine Gefahr. Auch als die Frauen ein paar Kletterer treffen und mit ihnen gemeinsam campieren, scheint alles in Ordnung zu sein. Doch dann verschwindet eine von ihnen und in der Dunkelheit des Waldes lauert eine tödliche Gefahr. Die Story kommt bekannt vor, oder? Im Prinzip wird hier von der Handlung genau das geboten, was 90% alelr Backwood-, Rape And Revenge-, oder Slasherfilme auch bieten. Man kann sich daran stören oder es als gegeben hinnehmen und mehr auf eine gute Umsetzung als auf Innovationen hoffen. Schließlich war "Timber Falls" und Konsorten auch kein inhaltlicher Meisterschlag, sondern vielmehr ein spannender Film mit bekanntem Inhalt. Doch auf "The Hike" trifft das wirklich so gar nicht zu. Die Charakterzeichnung beziehungsweise die Hinführung zum eigentlichen Geschehen zieht sich mehr als 30 Minuten dahin. Und wo ein Film wie "Madison County" seine langsame Inszenierung wenigstens durch eine gewaltige Schippe Atmosphäre wett machen konnte, ist "The Hike" einfach nur öde. Die Charaktere geben keinen Anlass zum Mitfiebern, genauso wie ihr Verhalten den Zuschauer kein bisschen interessiert. Man fiebert nicht mit, man ärgert sich nicht über ihre Dummheit - man schaut es sich an und denkt sich nichts dabei. Ähnlich unspektakulär fällt dann anschließend auch der Actionanteil aus, denn entweder ist das Setting bei Nacht viel zu dunkel geraten, oder der Film blendet weg. Gerade die Vergewaltigung ist eine wirklich merkwürdig gefilmte Szene. Wo man sich bei nahezu jedem anderen Filmchen in Grund und Boden ekelt oder die Niedertracht nahezu aus der Mattscheibe gekrochen kommt, ist die Vergewaltigung in "The Hike" einfach da und so schnell verschwunden wie sie aufgekommen ist. Da hilft auch das dreckige Gelaber der Bösen nichts, die Szene wirkt nämlich nicht. Die wenigen Gewaltszenen sind dann auch wieder so eine Sache, denn auch diese können nicht überzeugen. Man merkt einfach, dass hier ein Regiedebütant am Werk war, der einfach noch nicht das richtige Gespühr dafür hat, wie man Szenen ausreizen kann. Tja, und dann haben wir das Ende. Vielleicht stand hier "Eden Lake" Pate, doch durch die Inkonsequenz und der komischen Art, Einstellungen oder Ideen nicht zu Ende zu denken, wird das Finale einfach zur unnötigen Farce und kommt einfach nur mies geklaut daher. "The Hike" ist von der Produktionsqualität für ein Erstlingswerk sehr ordentlich und die scheinbar dauerhaft schreienden, deutschen Synchronsprecher sind kein Fehler des eigentlichen Films. Leider ist dieser völlig spannungs- und atmosphärearm, genauso wie er letztendlich bei weitem nicht so "fies" rüberkommt, wie es geplant war.

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