Ausbruch der Pantherkatzen Stream Deutsch

Ausbruch der Pantherkatzen
Das fiese Gangsterpärchen Edgar und Helena hat ein lukrative Geschäftsidee für sich entdeckt: Die beiden sexhungrigen Subjekte locken junge hübsche Mädchen auf ihre Farm im Dschungel Brasiliens und versprechen ihnen die Aussicht auf beruflichen Erfolg in seriösen Jobs. Doch Edgar und Helena sind Menschenhändler, die die Mädchen einsperren und lüsternen Freiern anbieten. Um den unerträglichen Qualen zu entkommen, planen die Frauen die Flucht. Diese führt sie in den undurchdringlichen Dschungel, in dem weitere Gefahren und ebenfalls üble Zeitgenossen auf sie warten...

Reviews

Kalla Malla
Mitten im Dschungel, fern von jeder Zivilisation, befindet sich ein kleines Bambuscamp, in dem skrupellose Mädchenhändler entführte Frauen gefangen halten, um sie anschließend an andere Gangster oder Bordellbesitzer weiter zu verkaufen. Der Chef des ganzen Vereins verhandelt auf seiner luxeriösen Hazienda, gleich um die Ecke, mit den jeweiligen Interessenten. Die Frauen, auch menschliche Fracht genannt, müssen in ihren Käfigen von Zeit zu Zeit eingeschüchtert werden, damit sie bei den „Kundenbesuchen" auch mitspielen. Das schmeckt ihnen ganz und gar nicht (Zitat: »Ich wollte eigentlich im Haushalt arbeiten, und nicht in irgendeinem Bordell. Wir lassen uns von ihnen doch nicht zu Huren machen«). Trotzdem steigt am Abend eine kleine Verkaufsparty. Damit die Kunden zahlungsfreudig werden, tanzen erst einmal schwarzhäutige Frauenärsche vor ihren Nasen herum. Zur gleichen Zeit treibt es einer der Wärter mit einer der gefangenen Frauen durch die Gitterstäbe hindurch. Sie sind schon länger ein heimliches Paar und nutzen den Schutz der Nacht für ihre feuchte Konversation. Der Boß ist darüber nicht erfreut und wird langsam stutzig. Die Mädchen im Käfig beginnen damit, Fluchtpläne auszuhecken. Auch die Autorität der weiblichen Oberaufseherin, die Frau des Chefs übrigens, wird in Frage gestellt und zieht bei den Mädchen nicht mehr (Zitat: »Meinen sie, wir haben noch Bock, mit so einer alten Lesbe ins Bett zu gehen?«). Der erste Fluchtversuch eines der Mädchen endet mit ihrer gnadenlosen Erschießung. Doch mit einem Trick gelingt es den Mädchen erneut zu fliehen. Mit unglaublicher List und Tücke unter Einbezug ihrer weiblichen Reize schaffen es die Frauen, ihre Flucht durch den Dschungel zu meistern. Ich liebe diese trashigen Frauenfolterfilme, die nicht unmenschlich brutal sind, sondern ihren Schwerpunkt eher auf eine frauenfeindliche und asoziale Darstellungsweise legen, die so übertrieben ist, daß man wirklich einen mordsmäßigen Spaß hat. Die Produktion ist daher weder von der Story, noch den Schauspielern anspruchsvoll. Warum auch? Dieser Film hat andere Qualitäten und legt seinen Schwerpunkt ganz klar auf sehr ästhetische Erotikszenen, die wundervoll in Szene gesetzt wurden. Brüste in Nahaufnahme, die von starken Händen geknetet werden, schweißnasse Mädchenleiber, Duschszenen, Sex durch Gitterstäbe im Mondlicht und Frauenkämpfe, die jedes Schlammcatchen in den Schatten stellen. Der Gewaltfaktor ist sehr gering gehalten worden, ist aber durchaus passabel. Daß eine rennomierte Firma wie Atlas nicht mehr akzeptiert, ist verständlich. Die Auswahl der Darstellerinnen kann man als überaus gelungen bezeichnen. Die Mädchen sind bildhübsch und bilden jederzeit eine Augenweide, da ihnen außerdem fast immer die Titten aus der Bluse hängen. Der teilweise schon komödienhafte Humor ist bilderbuchreif, doch nicht so übertrieben, daß er irgendwie störend wirken würde. Vielleicht war das einer der Gründe, warum der Film unbeschadet die FSK-Prüfung überstanden hat. Sehr trashig-unterhaltsam sind dann auch ein paar ganz »überraschende« Handlungs-Einfälle, wie z.B. die Ideen der Mädchen, wie sie Verfolger oder Wärter ablenken können, um ihre Flucht zu organisieren. Der kundige Sexploitation-Fan kann es schon erahnen: Ein Nackttanz (hier mal mit exotischem Bodypainting) muss her!! Oder ein aufreizendes Öko-Outfit mit spärlichen Bikinis aus Blättern... Etwas sehr strange dann noch der Auftritt eines heuchlerischen Missionars gegen Ende des Films, der in blütenweißem Anzug und ebensolchem Schirmchen durch den Dschungel stiefelt, seine Untertanen zum Goldschürfen knechtet und die absolute Keuschheit predigt, sich im weiteren Verlauf aber dann doch als Lustmolch und Grabscher entpuppt (wie übrigens ca. 98% aller im Film vorkommenden männlichen Personen...). Wer weiß, vielleicht hatte De Oliveira im Dschungel nebenan Werner Herzog gerade bei seinen Dreharbeiten zu »Fitzcarraldo«, der ja im selben Jahr entstand, beobachtet und sich die Idee des »weißen Mannes« im Dschungel dort einfach mal geliehen. Fazit: Wer sich damit abfinden kann, dass der Film weder das Prädikat »besonders wertvoll« erhalten, noch positiven Anklang bei der Frauenrechtsbewegung finden dürfte, wird durch dieses Stück Schmuddelkino mit hohem Trashfaktor bestens unterhalten.

Leave a Review?

You must be registered and logged in to submit your review.