Frauen im Liebeslager Stream Deutsch

Frauen im Liebeslager
Eine Gruppe Frauen wird von Guerillas in ein Gefangenenlager im Urwald gebracht, wo sie zum Zeitvertreib der Soldaten dienen sollen. Doch auch die pervers veranlagte Lagerkommandantin macht den Mädchen das Leben schwer. Als ein Guerilla-Führer das Lager besucht, verliebt er sich in eine der "Sexsklavinen" und beschließt ihr zur Flucht zur verhelfen. Aber die sadistische Lagerkommandantin versucht dies mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern...

Reviews

Kalla Malla
Zitat: »Ich bin mir klar darüber, daß unsere Männer, die ihren Kopf für ihre Überzeugung riskieren, von uns auch als Männer zu werten sind. Davon bin ich ausgegangen, als ich mich zur Einrichtung des Frauenlagers entschlossen habe. Hier haben wir die Leute unter Kontrolle. Wir verhindern dadurch, daß sie in irgendwelchen Bordellen herum lungern, und halten sie durch diese Einrichtung, die ihnen selbstverständlich kostenlos zur Verfügung steht, bei der Stange« Zitat Ende. Eine Knallererkenntnis, die sicher evolutionär begründet ist und sich als Leitfaden durch den folgenden Film zieht: Überall werden Frauen von Soldaten entführt, meistens aus Bordellen. Diese werden weit abgelegen in den Tropen in ein Lager gebracht, in dem sie sich nun einer neuen Aufgabe stellen müssen. Nun, so neu ist sie für sie nun auch wieder nicht! Damit die Soldaten den nötigen Ausgleich haben, wurde diese Sexkaserne errichtet. Es handelt sich praktisch um einen kostenlosen Soldatenpuff. Daß die Frauen nicht freiwillig mitmachen und praktisch dazu gezwungen werden, versteht sich wohl von selbst. Die Kommandantin tut aber alles, damit keinerlei Widerstand entsteht. Schon bei der ersten Unterredung ist eine Frau nicht gefügig, die das Gerede vom sogenannten »Bumsen für die Nation« nicht hören will. Prompt wird ihr der Kopf abgeschlagen. Eine Jungfrau befindet sich ebenfalls unter den Frauen. Dafür gibt es einen speziellen Behandlungsraum. Unter großem Lustgewinn »fast« aller Beteiligten wird ihr ein Peitschengriff ins Unterstübchen gejagt, so daß auch sie von nun an für die Soldaten gebrauchsfähig ist. Der erste Schwung Männer trifft ein. Wie Tiere stürzen sie sich auf das Frischfleisch. Aber »Frau« gewöhnt sich an alles. Mit der Zeit gefällt ihnen die Bumserei und auch Lesbenspiele bestimmen die neue Tagesordnung. Der Kommandant Gino de Guerra verliebt sich allerdings in eines der Mädchen und verhilft ihr zur Flucht. Mit seiner Hilfe und durch die weiblichen Tücken von Angela kann die Aufseherin überlistet werden und man gelangt in die Freiheit. Schon wieder ein Knastfilm des Kultproduzenten Erwin C. Dietrich, der seit seinem Erstling »Frauengefängnis« nun seine Gewinnchancen mit diesem Genre eindeutig erkannt hat. Trotzdem kann sich der Film sehen lassen, denn er ist für Franco-Verhältnisse billig, aber solide produziert worden. Viele Sachen wiederholen sich im Film, wie etwa die langen Duschszenen der Frauen, oder das Befingern der Frauen untereinander. Doch die Grundhandlung ist wirklich originell. Alleine schon die Idee mit der Sexkaserne läßt den Fan schmunzeln und auf nackte Haut hoffen. Die bekommt er hier zu genüge. Die Einlagen sadistischer Folterungen halten sich sehr in Grenzen und sind nur in kleinerem Maße vertreten. Ein bißchen Vergewaltigung hier, ein wenig Auspeitschen dort, nichts besonderes halt. Pure Unterhaltung mit Lattengarantie für einen schönen Sonntagnachmittag eben! Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Jess Franco und Erwin C. Dietrich findet hier eindeutig seinen Höhepunkt. In Deutschland lief der Film 1978 im Kino und erschien 1981 bei »Videophon« auf Video. Diese Kassette ist eine gesuchtes Sammlerstück, welches für 100-150 Euro schon über den Tisch gehen kann. Fazit: Unterhaltsamer Schnellschuss für Franco-Fetischisten und solche, die es werden wollen. Genretypische Dusch- und Fummelszenen sind ausreichend vorhanden. Die nackten Damen- und Herrenschaften, die während der gesamten Laufzeit eifrig am »schauspielern« sind, sind zwar allesamt keine Playboy-Schönheiten, erfüllen ihre Aufgabe jedoch adäquat.

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