Twilight - Biss zum Morgengrauen Stream Deutsch

Wenn Liebe dich unsterblich macht, wie lange willst du leben?
Twilight - Biss zum Morgengrauen
Bella Swan war schon immer ein wenig anders als ihre gleichaltrigen Mitschüler. Als ihre Mutter erneut heiratet, zieht sie zu ihrem Vater nach Forks, einer langweiligen, verregneten Kleinstadt im Staat Washington. Ihre Erwartungen an ihr neues Leben sind gering, doch dann begegnet sie in der Schule dem geheimnisvollen und äußerst attraktiven Edward. Die beiden fühlen sich magisch zueinander hingezogen, doch etwas steht einer normalen Beziehung der beiden im Weg: Edward ist ein Vampir.

Reviews

Michael
Ich frage mich ja ernsthaft, wie „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ so erfolgreich werden konnte. Klingt das Grundkonstrukt der Geschichte noch ganz interessant entpuppt sich der Film ganz schnell als Vampirschnulze auf Niveau einer Bravo Fotolovestory. Eine aufgesetzte Dreiecksgeschichte, Charaktere ohne Hintergrundstory, ein Handlungsverlauf der vorhersehbarer nicht sein kann. Das sind die die Eckdaten des von Catherine Hardwicke (Red Riding Hood, Dogtown Boys) inszenierten Films. Das Buch wird vermutlich kaum tiefgründiger sein und so ist es gleich doppelt unverständlich wieso der Film so ein Kassenschlager werden konnte. Doch wenn dies wenigstens alle Kritikpunkte wären, doch bei den offensichtlichen Storyschwächen bleibt es ja leider nicht. Der Film ist durch die Bank mit Darstellern besetzt die kaum mehr als einen Gesichtsausdruck besitzen und bei Robert Pattinson (Remember Me, Cosmopolis) als Edward und Taylor Lautner (Valentinstag, Tracers) als Jacob könnte man meinen, dass die beiden nur gecastet wurden um einer möglichst breiten Zielgruppe kreischender Mädchen ein „Oh ist der süß“ zu entlocken und schon mal vorsorglich dafür zu sorgen, dass egal wie schlecht die Fortsetzung auch wird die Zielgruppe allein wegen den beiden erneut das Kinoticket löst. Und erschreckenderweise ist das Konzept aufgegangen. Egal wo man nach Filmstart hinschaute konnte man lesen wie süß Pattinson und Lautner doch sind und das man ja ach so Doll mit Bella mitgefiebert hat. „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ ist somit der „Rosamunde Pilcher“-Film der Jugend. Schmachten bis zum Umfallen. Neben diesen Problemen wiegt eine Sache für mich allerdings deutlich mehr. Hatte ich schon meine Probleme damit, dass im „Dawn of Dead“-Remake Zombies plötzlich rennen können, schafft es „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ diesen Frevel noch einmal zu toppen. Ja, Vampire die auch tagsüber unterwegs waren gab es auch schon in „Blade“, in diesem Bereich betritt „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ also kein Neuland, doch warum glitzern die „Twilight“-Vampire wie Discokugeln in der Sonne? Vampire waren für mich immer Kreaturen der Nacht, doch „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ macht aus diesen lustig glitzernde Figuren die eigentlich nur ein Leben wie jeder andere Mensch auch führen wollen. Alle düsteren Charakterzüge der Vampire sind hier verschwunden. Die mysteriöse Aura dieser Kreaturen der Nacht einfach ausgelöscht. Zum Glück hat man die Vampire nicht auch noch altern lassen. [Sneakfilm.de]

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