Friends with Money Stream Deutsch

Friends with Money
In Los Angeles lebt ein illustrer, wohl situierter Freundeskreis. Die steinreiche Franny gehört ebenso dazu wie die Designerin Jane, deren modebewusster Ehemann allseits für homosexuell gehalten wird. Dafür gibt es bei ihr nicht halb so viel Streit wie im Hause von Christine, die gemeinsam mit ihrem Gatten Drehbücher verfasst. Doch der größte Problemfall in der Frauenclique ist ausgerechnet die jüngste, Olivia. Sie lebt alleine, hat ihren Lehrerjob verloren und schlägt sich als Hausmädchen durch, bis sie auf den arroganten Mike trifft.

Reviews

Michael
Obwohl „Friends with money“ nur 88 Minuten lang ist, kam es mir so vor, als ob ich mir ein 150 Minuten Werk angesehen hätte. Dieser Punkt spricht nicht gerade für den Film und in der Tat ist „Friends with money“ extrem langatmig. Die Geschichte will sich einfach nicht entwickeln und irgendwie hat man die ganze Zeit das Gefühl nicht von der Stelle zu kommen. Regisseurin Nicole Holofcener (Six Feet Under, Gilmore Girls) gelingt es nicht ihre Charaktere ordentlich zu entwickeln und besonders der Charakter der vermeintlichen Hauptdarstellerin Olivia bleibt erschreckend blass. Ein weiteres Problem sind die Witze, denn irgendwie konnte sich Holofcener nicht wirklich entscheiden ob sie nun eine echte Mischung aus Drama und Komödie auf die Leinwand bringen will oder ob sie sich lieber für eines der beiden Genres entscheiden soll. So wirken die meisten eingebrachten Gags sehr aufgesetzt. Für den Dramabereich gilt das selbe. Hier schafft es nicht Holofcener ebenfalls nicht entscheidende Akzente zu setzen. Erschwerend hinzu kommt, dass die Schauspieler nicht wirklich überzeugend agieren. Jennifer Aniston beweist in „Friends with money“ zwar endlich einmal, dass sie mehr kann als ihre Rolle der Rachel Green aus „Friends“ zu variieren und auch Joan Cusack (In & Out, School of Rock) spielt ziemlich gut, doch der Rest des Casts spielt alles andere als fesselnd. Trotz der Schwächen ist „Friends with money“ keine absolute Gurke. Einige Szenen, wie das Coming Out von Aaron oder die Haarwaschphobie von Jane sind einfach köstlich geworden und für einen Lacher gut, doch insgesamt reicht es meiner Meinung nach trotzdem nur für einen Platz in den mittleren Wertungsbereichen. [Sneakfilm.de]

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